L O A D I N G

Paula, das Flughörnchen

Zeit für eine Geschichte…

Es war einmal ein wunderschöner Samstagmorgen und ich beschließe gleich mal eine Runde zu spazieren. Meine Paula denkt sich: “Da komme ich mit!” und ich denke mir: “Na gut, dann lernt sie mal die Gegend kennen.”

Nun ja, der entspannende Spaziergang war dann aber leider schnell vorbei als plötzlich ein Hund angelaufen kam, der wohl ein bisschen Jagen spielen wollte mit Paula. Die ist dann schnurstracks auf einen Baum, nicht ein paar Meter, sondern gleich so weit, bis es fast nicht mehr weiter ging. Da saß sie nun also…

Tja was jetzt? Hoffen, dass sie da auch wieder herunter klettern kann, dachte ich mir erst. Ich bin nach Hause, hab mir eine Decke und ein Buch geholt, habe es mir in der Nähe des Baumes gemütlich gemacht und ihr mal etwas Zeit gegeben.

Eine Stunde, zwei Stunden, drei… nichts passiert.

Gemeinsam mit Nils, der inzwischen auch dazu gestoßen war, versuchten wir nun sie durch gute Zurufe zum Herunterklettern zu motivieren. Paula war mittlerweile am Miauen und hatte auch ein paar kleine Versuche unternommen, traute sich aber nicht ihren Ast loszulassen.

Glück im Unglück. Als wir gerade dabei waren selbst ein paar klägliche Kletterversuche zu unternehmen, kam ein Pärchen vorbei. Der Mann war doch tatsächlich bei der Feuerwehr Puchenau und ist gleich los um seine Leute zusammen zu trommeln.

Eine halbe Stunde später kam sie dann an, die Rettung, bzw. die Feuerwehr.

„So jetzt ist es bald überstanden“, denke ich und schnappe mir mein Handy um die Rettungsaktion auf Video festzuhalten.

Aufgepasst dieses Video ist jetzt nichts für schwache Nerven:

Ja so habe ich auch geguckt. Da hatte sie wohl Angst bekommen und sich gedacht, dass sie da lieber springt, diese 15-20 Meter. Direkt nach der Landung ist sie davon geschossen wie eine Kanone und das war dann für ca. 14 Stunden auch das letzte Mal, dass wir sie gesehen haben.

Immer wieder sind wir in der Gegend herumgelaufen und haben sie gesucht, das letzte mal um ca. 22 Uhr. Dann beschlossen wir am nächsten Tag Zettel zu verteilen, vielleicht würde sie ja gefunden werden. Schrecklich war das, ich hatte mir schon das schlimmste vorgestellt, dass sie irgendwo herumliegt und an inneren Verletzungen stirbt.

Aber um ca. 5:00 morgens werde ich geweckt, von einem Miauen. Erst dachte ich, ich träume noch. Aber nein, da stand die kleine Katze tatsächlich vor meinem Bett, unversehrt. Für den Fall der Fälle hatte ich ein Fenster im Wohnzimmer offen gelassen und der Fall ist wirklich eingetreten. Da war sie wieder, hat als erstes mal ein große Futter-Portion verschlungen und dann gekuschelt und geschnurrt, als wäre nichts weiter geschehen.

Den ganzen Sonntag hat sie dann verschlafen. “Kein Wunder”, dachte ich, sie war ja auch richtig lange unterwegs und hatte sicher viel Stress. Nichtsdestotrotz habe ich sie heute noch zum Tierarzt gebracht. Der hat sie nochmal gründlich untersucht und sich ihr Röntgenbild angesehen und schließlich Entwarnung gegeben. An ihrem Herz sieht man das sie wohl einen Schock hatte, aber nichts was ihr bleiben würde.

Er war auch ziemlich beeindruckt als ich ihm ihren Stunt gezeigt habe, dass sie das so unversehrt überstanden hat.

Tja meine kleine Action-Katze… da wird einem nicht langweilig!

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